Ein Netz, das mitwächst – verkabelt, gemessen, dokumentiert

Homeoffice, Videokonferenz, Streaming, Kameras, Wallbox: Immer mehr Funktionen eines Gebäudes hängen am Datennetz. Wir errichten strukturierte Netze mit der Reserve für die nächsten zehn Jahre.

Leistungsumfang

Acht Leistungen in der Netzwerktechnik – ein Ansprechpartner

Strukturierte Gebäudeverkabelung

Sternförmige Verkabelung vom Verteiler zu jeder Dose, für neue Leitungen mit Cat.-8-Kabel: 25 bzw. 40 Gbit/s auf Strecken bis 30 Meter, 10 Gbit/s bis 100 Meter – Reserve für alles, was noch kommt.

Netzwerkverteiler und Patchfeld

Sauber aufgebauter Verteilerschrank mit Patchfeld, beschrifteten Ports, Rangierung und Platz für Router, Switch und Netzteile. Wer später etwas ändert, findet sich zurecht.

Messung und Abnahmeprotokoll

Jede Strecke wird durchgemessen und protokolliert. Sie bekommen die Werte schriftlich – bei einer Störung weiß man dann, wo man ansetzt, statt zu raten.

WLAN, das überall trägt

Statt eines überlasteten Routers im Keller: Access Points an den richtigen Stellen, per Kabel angebunden, mit abgestimmten Kanälen. Wir schauen uns die Räume an und legen die Punkte danach fest.

Glasfaser und Hausanschluss

Vorbereitung und Inhouse-Verteilung für den Glasfaseranschluss, Übergabepunkt, Leerrohrführung und der Weg von der Hausübergabe zum Verteiler.

Multimedia und Türkommunikation

Koax für TV und SAT, Multimediaverteiler sowie IP-Türsprechanlagen mit Video – auf demselben Netz, das Sie ohnehin schon haben.

Kamera- und Zutrittstechnik

Videoüberwachung und Zutrittslösungen für Haus und Betrieb, netzwerkbasiert und mit lokaler Aufzeichnung, wenn die Daten das Grundstück nicht verlassen sollen.

Netzwerk im Gewerbe

Verkabelung für Büro, Werkstatt und Verkaufsraum, Serverschrank, PoE-Versorgung für Telefone, Access Points und Kameras sowie Erweiterungen im laufenden Betrieb.

Aus der Praxis

Warum Ordnung im Verteiler zählt

Links ein gewachsener Netzwerkschrank, rechts eine rangierte Verteilung mit Patchfeld und Farbcode. Bei einer Störung entscheidet dieser Unterschied über Minuten oder Stunden.

Netzwerkschrank mit ungeordnet verlegten Patchkabeln vor Switch und Patchfeld.GewachsenRangiert
Rangiert: Netzwerkschrank mit sauber rangierten, farblich sortierten Patchkabeln an Patchfeldern.
Symbolbilder – keine Aufnahmen ausgeführter Arbeiten dieses Betriebs.Fotos: gemeinfrei (CC0), Nachweis im Impressum

Abb. 1Kabelkategorien im Vergleich

Cat. 8 bietet neuen Netzen die größte Reserve

Die Kategorie bestimmt, welche Übertragungsraten eine Strecke dauerhaft trägt. Ein späterer Kabeltausch ist ungleich aufwendiger als die Reserve bei der Installation.

Cat. 8 bietet neuen Netzen die größte Reserve
KategorieBandbreiteÜbertragungsrateEinordnung
Cat. 5e 100 MHz1 Gbit/sBestand; für Neuinstallationen nicht mehr zeitgemäß
Cat. 6 250 MHz10 Gbit/s nur auf kurzen StreckenMindestmaß, ohne Reserve
Cat. 6A 500 MHz10 Gbit/s bis 100 mUntergrenze für Wohn- und Gewerbebau
Cat. 7 / 7A 600 / 1.000 MHz10 Gbit/s bis 100 mReserve im Kabel; mit RJ45-Komponenten gilt die Strecke als Cat. 6A
Cat. 8 Empfehlung2.000 MHz25/40 Gbit/s bis 30 m, 10 Gbit/s bis 100 mGrößte Reserve bei RJ45-Technik – unsere Empfehlung für neue Leitungen
Anmerkung: Bandbreite der Komponenten nach DIN EN 50173 bzw. ISO/IEC 11801; Cat. 8 entspricht Klasse I, 25/40 Gbit/s nach IEEE 802.3bq auf Strecken bis 30 m. Die volle Leistung setzt Dosen und Patchfeld derselben Kategorie voraus. Maßgeblich ist die gemessene Gesamtstrecke.Quelle: Kühnle Elektrotechnik, eigene Darstellung

Vom Korpus zum Messprotokoll

So entsteht ein Netzwerkschrank

Ein Netzwerkschrank ist schnell bestückt. Ob er sich nach Jahren noch nachvollziehen lässt, entscheidet sich beim Aufbau.

  1. Schrank und ProfileWandschrank oder Standschrank, 19-Zoll-Profile ausgerichtet, Erdung angeschlossen.
  2. PatchfelderJede Dose bekommt ihren Port. Sauber aufgelegt und eindeutig beschriftet.
  3. Aktive TechnikSwitch mit PoE für Access Points, Kameras und Telefone, dazu der Übergabepunkt.
  4. RangierungKurze Wege, feste Längen, seitliche Führung – kein Kabelknäuel vor den Ports.
  5. MessprotokollJede Strecke gemessen und dokumentiert. Bei einer Störung weiß man, wo man ansetzt.

Technische Eckwerte

40 Gbit/s
mit Cat. 8 auf Strecken bis 30 m
2.000 MHz
Übertragungsfrequenz nach Cat. 8
100 m
maximale Strecke je Kupferverbindung (10 Gbit/s)

Ablauf

Jeder Auftrag folgt denselben fünf Schritten – bis zum Protokoll

Beim kleinen Handgriff ebenso wie bei der kompletten Anlage.

  1. 01

    Anfrage

    Telefonisch oder schriftlich. Eine kurze Beschreibung und, wenn möglich, ein Foto genügen für die erste Einordnung.

  2. 02

    Aufnahme vor Ort

    Wir nehmen Bestand und Rahmenbedingungen auf und klären, was technisch sinnvoll und was normativ gefordert ist.

  3. 03

    Angebot

    Schriftlich und mit nachvollziehbaren Positionen. Optionale Leistungen sind ausdrücklich als solche ausgewiesen.

  4. 04

    Ausführung

    Zum vereinbarten Termin, mit geschütztem Arbeitsbereich. In bewohnten Objekten in Abschnitten, damit der Alltag weiterläuft.

  5. 05

    Abnahme

    Prüfung, Messung, Protokoll. Die Dokumentation zeigt, was verbaut wurde – Grundlage für jede spätere Erweiterung.

Häufige Fragen

Fragen zu Netzwerktechnik

Sprechen wir über Ihr Vorhaben

Ein kurzes Gespräch klärt meist schon, was möglich ist und worauf es ankommt. Alternativ genügen ein paar Zeilen und ein Foto der Situation.

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